Minister Stein 1/2/4/7

Dortmund-Eving

st 1987, a/u

KöhlerPhotoArt

Die Zeche wurde 1871 von den Essener Geschäftsleuten Friedrich Grillo und Ludwig von Born gegründet und nach dem preußischen Reformer Karl Reichsfreiherr von und zum Stein benannt. In den 1920er Jahren wurde die Anlage zur Großschachtanlage ausgebaut. Über Schacht 1 stand bis 1934 ein deustches Strebengerüst in Fachwerkbauweise, danach wurde er ausbauloser Wetterschacht. Der Hammerkopfturm mit doppelter Koepe-Förderung über Schacht 4 Emil Kirdorf stammt von 1926; der ähnliche Hammerkopfturm über Schacht 2 wurde erst ein Jahr später erbaut. Über Schacht 7 stand ein Turmgerüst aus dem Jahre 1958. Nach der Stilllegung des Bergwerks 1987 verschwanden die Förderanlagen über Schacht 2 und 7 recht schnell. Der Hammerkopfturm über Schacht 4 blieb mitsamt Schachthalle stehen. An Stelle der Schachthalle trat alsbald ein Bürogebäude mit ähnlichem Grundriss, während der Turm weitgehend im Originalzustand belassen wurde. Dort befindet sich heute die Dortmunder Niederlassung der RAG Montan Immobilien, die für die Sanierung und Vermarktung alter Zechengelände zuständig ist. Die Fördermaschinen sind noch erhalten und in die Büroräume integriert. Weiterhin sind noch einige Nebengebäude in Backsteinbauweise vorhanden. Der Zeche waren eine Kokerei und ein Kraftwerk angegliedert, die heute nicht mehr existieren.
Hammerkopfturm und Gasometer
Hammerkopfturm und Bürogebäude von Süden
Kauengebäude
Nebengebäude
Eingangsbereich und Verwaltung
Fördermaschinen
Fördermaschinen
Fördermaschine
Fördermaschinen